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Achtung: CE-Kennzeichnung!

Bergisch Gladbach, Mai 2022

Viele Produkte benötigen eine CE-Kennzeichnung, bevor sie in der EU verkauft werden dürfen. Das CE-Zeichen ist ein Hinweis darauf, dass ein Produkt vom Hersteller geprüft wurde und dass es alle EU-weiten Anforderungen an Sicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz erfüllt. Es ist Pflicht für alle weltweit hergestellten Produkte, die in der EU vermarktet werden.

Wann ist die CE-Kennzeichnung vorgeschrieben?
Eine Kennzeichnungspflicht besteht nur dann, wenn Ihr Produkt entsprechenden EU-Vorschriften unterliegt, die eine CE-Kennzeichnung vorschreiben. Für manche Produkte gelten mehrere EU-Vorschriften gleichzeitig. Vor dem Anbringen des CE-Zeichens auf Ihrem Produkt müssen Sie sicherstellen, dass dieses alle einschlägigen Anforderungen erfüllt. Produkte, für die keine Vorschriften gelten oder für die keine Kennzeichnung vorgeschrieben ist, dürfen auch nicht gekennzeichnet werden.

Wie erhält Ihr Produkt die CE-Kennzeichnung?
Als Hersteller des Produkts sind Sie allein für die Erklärung der Konformität mit allen Vorschriften zuständig. Zur Kennzeichnung Ihres Produkts benötigen Sie keine Genehmigung, aber Sie müssen im Vorfeld die Konformität mit allen EU-weiten Anforderungen sicherstellen.
Stellen Sie fest, ob Sie Ihr Produkt selbst prüfen dürfen oder ob Sie eine benannte Stelle hinzuziehen müssen.
Stellen Sie die technischen Unterlagen zusammen, die die Konformität Ihres Produkts belegen.
Verfassen und unterzeichnen sie eine EU-Konformitätserklärung.

Nach der Kennzeichnung Ihres Produkts müssen Sie den zuständigen nationalen Behörden auf Anfrage alle einschlägigen Unterlagen und Belege zur Verfügung stellen.

Es gibt einiges zu beachten!

Haben Sie Fragen hierzu? Sprechen Sie uns an!

Das Lieferkettengesetz ist auf dem Weg!

Bergisch Gladbach, März 2022

der Schutz von Menschenrechten und eine nachhaltige globale Entwicklung: Zu diesen Zielen hat sich die EU verpflichtet. Europäische Unternehmen stehen viel zu selten für Nachhaltigkeit und Menschenrechte und viel zu oft für das Gegenteil: Kinder in Indien graben in tiefen Löchern nach dem Glimmermineral Mica. Menschen, die unsere Kleidung herstellen, arbeiten zu Hungerlöhnen. Überall auf der Welt leiden Mensch und Natur in den Wertschöpfungsketten europäischer Unternehmen. Die meisten Unternehmen ergreifen keine ausreichenden Maßnahmen, um Menschenrechte und Umwelt in ihren Lieferketten zu schützen.
Wir haben jetzt die Chance, das zu ändern: Die Europäische Union arbeitet an einem EU-Lieferkettengesetz, das auch die Lücken des deutschen Gesetzes schließen könnte.

Die Europäische Kommission hat einen Entwurf für ein EU-Lieferkettengesetz vorgelegt, der in wichtigen Punkten über das deutsche Gesetz hinausgeht. Die Ampel-Regierung hat in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, dass sie ein wirksames EU-Lieferkettengesetz unterstützt.
Damit steht zukünftig, das

  • Unternehmen, die gegen Menschenrechte verstoßen, in die Haftung nimmt und Betroffenen die Möglichkeit gibt, erfolgreich auf Entschädigung zu klagen
  • Unternehmen dazu bringt, auch ihre Verantwortung für Umwelt- und Klimaschutzwahrzunehmen
  • Unternehmen verpflichtet sind, Menschen und Umwelt entlang ihrer gesamten Liefer- und Wertschöpfungskettezu schützen, ohne Abstufungen und Schlupflöcher.

Die EU kann mit einem starken Lieferkettengesetz einen entscheidenden Beitrag zu einer global gerechten Wirtschaft leisten.

 

Sollten Sie Fragen hierzu haben, sprechen Sie uns an!

Übermitteln Sie Ihre SVHC-Informationen vor Januar 2021 an die SCIP-Datenbank!

Leverkusen, Oktober 2020

Am 28. Oktober 2020 veröffentlichte die Europäische Chemikalien Agentur (ECHA) die erste Version der SCIP [„Substances of Concern In Articles as such or in complex objects (Products)“] Datenbank, die nun offiziell für Einträge zur Verfügung steht. So können Unternehmen ihren rechtlichen Verpflichtungen in der EU nachkommen.
Wie in der Abfallrahmenrichtlinie dargelegt, dürfen ab dem 5. Januar 2021 Produkte, die mehr als 0,1% eines oder mehrerer SVHC(s) enthalten, nicht auf den EU-Markt gebracht werden, bevor sie in die SCIP-Datenbank der ECHA eingepflegt worden sind.

Die SCIP-Meldepflicht wurde als eines der Schlüsselelemente der EU-Kreislaufwirtschaft und der Nachhaltigkeitsgrundsätze eingeführt und unterstützt den neuen Green-Deal-Plan der EU. Die Einträge in der SCIP-Datenbank sollen Unternehmen – und der Recyclingindustrie – helfen, Recyclingverfahren für Produkte in der EU zu verbessern, und die Verbraucher in der EU bei der Auswahl nachhaltigerer Produkte unterstützen.

Wen betrifft die Einführung der SCIP-Datenbank?

  • EU-Hersteller und Fertigungsbetriebe (Assembler)
  • EU-Importeure
  • EU-Händler von Artikeln
  • andere Akteure in der Lieferkette, die Erzeugnisse auf den Markt bringen

Nur Einzelhändler selbst, die ihre Ware vom Großhandel oder Handelsverbänden beziehen,
sind nicht betroffen.

TMK-Gründer Thomas Müller-Krusche geht künftig eigene berufliche Wege

Leverkusen, Juni 2020

Die bisherigen Gesellschafter der TMK Retail Service & Consulting GmbH in Hamburg sind nach unterschiedlichen Auffassungen zur Ausrichtung der Gesellschaft im absoluten Einvernehmen zu dem Entschluss gekommen, zukünftig getrennte Wege zu gehen. Daher wird die TMK zum 1. Mai 2020 vollständig von der GDM GmbH & Co. KG, übernommen. Gleichzeitig scheidet der Gründer und bisherige Hauptgeschäftsführer der TMK, Thomas Müller-Krusche, aus dem Unternehmen aus und geht eigene berufliche Wege.

„Wir sind übereingekommen, dass das künftige Beschreiten getrennter geschäftlicher Wege für alle Beteiligten die beste Lösung ist.“, erläuterte Thomas Müller-Krusche, der ab dem 1. Juni 2020 mit der eigenen Neugründung der Müller Krusche Quality GmbH auch weiterhin im Geschäftsfeld Product Compliance tätig sein wird.

Über Müller Krusche Quality:

Gründung 2020 in Leverkusen, derzeit 3 Mitarbeiter.

Die Müller Krusche Quality GmbH ist ein Inhaber geführtes Dienstleistungsunternehmen welches Hersteller, Inverkehrbringer und Händler im internationalem Wareneinkauf von Non-Food Produkten bei der Qualitätssicherung berät, sowie Aufgaben des Qualitätsmanagements und alle damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen als externer Dienstleister übernimmt. Dabei ist, durch eine IT basierte Dokumentenverwaltung, auch eine weltweit vernetzte Kommunikation mit allen Akteuren in der Wertschöpfungskette möglich. Aufgrund der langjährigen Erfahrung in akkreditierten Prüfinstituten sowie in nationalen und internationalen Handelsunternehmen, hat die Müller Krusche Quality in diversen Produktkategorien ein umfangreiches Know-How aufgebaut.